Festspiele Heppenheim

Geschichte der Festspiele

Die Festspiele Heppenheim sind 1974 von dem Schauspieler und Regisseur Hans Richter und seiner Ehefrau Dr. Ingeborg Richter als Privattheater gegründet worden. Eröffnet wurden die Festspiele mit dem Stück "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal vor dem Dom der Bergstraße. Der "Jedermann" ist bei fast allen Jubiläen gespielt worden.

Die zweite Spielstätte ist das "Theater im Hof" im Kurmainzer Amtshof vor dem Winzerkeller. Es ist dem "Shakespeare Theater" nachempfunden. Die Zuschauer sitzen, wie zur Zeit "Shakespeares", an Tischen und Bänken und trinken Bergsträßer Wein dazu. Im "Theater im Hof" werden nur klassische Komödien von Shakespeare, Goldoni, Moliére, Calderon, von Goethe, von Kleist, Nestroy, Beaumarchais,Feydeau, Labiche, von Gortschakow, Corneille, Lope de Vega, Tirso de Molina, Gogól, Shaw, Zuckmayer und Zweig gespielt. 1976 und 1977 wurde milieugetreu im Zirkuszelt auf der Freilichtbühne "August, August, August" von Pavel Kohout aufgeführt.

Hans Richter hat die Titelrolle gespielt und Regie geführt. Viele bekannte Schauspieler wie Günter Strack, Anja Kruse, Joachim Hansen, Kai Fischer, Christine Kaufmann, Klaus Wennemann, Peter Bongartz, Horst Sachtleben, u.v.a. waren schon bei den Heppenheimer Festspielen engagiert. Außer Hans Richter haben unter anderem Jürgen Nola, Jo Hess, Axel Schneider, Folker Bohnet, Pia Hänggi, Axel Stöcker, Peter Kühn, Peter M. Preissler, Heinz Trixner, Martin Gelzer, Nikolaus Schilling, Claudia Wehner, Martin Böhnlein, Uwe von Grumbkow,  Walter Renneisen u.a. Regie geführt.

Die Festspiele haben mittlerweile einen festen Platz in dem deutschen Festspielsommer. Jedes Jahr kommen die Besucher aus ganz Deutschland zu den Vorstellungen von Ende Juli bis Anfang September. 2013 feierten die Festspiele das 40-Jährige mit großem Erfolg.

Am 02.08.2010 hatten die Festspiele Heppenheim ihren Millionsten Besucher seit der Gründung.

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